- oder wie ich meine Lesefreude endlich wiederentdeckte.
[Vorbemerkung: Eigentlich lese ich nicht weniger, die letzten Jahre "nur" weniger Bücher.]
Wenngleich ich meinen Geburtstag nicht (mehr) feiere, Geschenke gibt's dann doch irgendwie. Wie Freunde halt so sind. Aber ja, die Familie auch. Von meinem langjährigen und gefühlten besten Freund und seiner Gefährtin bekam ich dieses Jahr also ein Buch von Kurt Tucholsky. Genauer: Zwischen Gestern und Morgen - Eine Auswahl aus seinen Schriften und Gedichten. Auch wenn mich beide nicht immer verstehen können oder wollen, scheinen sie mich doch recht gut zu kennen...
Nachdem ich das Buch - ohne eine einzige Leseprobe - vor Wochen aus Zeitmangel aus den Augen verlor, bin ich dann "neulich" voll drauf angesprungen. Es war eine laue Nacht, Ende Mai, in der ich blätternder Weise nach dem Anlesen von nur einem Gedicht das Buch gegen Schlaf eintauschte. Nun, nicht das ganze Buch, aber allen Schlaf gegen so weit wie ich kam. Köstlich, wie der Mann "Berliner Schnauze" aufzuschreiben vermochte. Und dieses auch noch ab und an genial mit Jiddisch würzte. Großartig. Gebt mir mehr!
|||29||05|